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FAQ

Häufige Fragen zur Lasermarkierung

Antworten auf die häufigsten Fragen zu unseren Leistungen, Verfahren, Zertifizierungen und Abläufen.

Was ist der Unterschied zwischen Lasermarkierung und Lasergravur?

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Bei der Lasermarkierung wird die Oberfläche des Materials verändert, ohne nennenswerten Materialabtrag – zum Beispiel durch Oxidation (Black Marking) oder Anlassfarben. Bei der Lasergravur wird Material abgetragen, es entsteht eine messbare Tiefe. Beide Verfahren sind dauerhaft, die Wahl hängt vom Material, der Anwendung und den Qualitätsanforderungen ab.

Welche Materialien können Sie markieren?

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Wir markieren nahezu alle gängigen Werkstoffe: Titan (Ti6Al4V-ELI, Grade 4), Edelstahl (alle Güten), Chrom-Kobalt-Legierungen, Aluminium, pulverbeschichtete Metalle, PEEK-Kunststoff, Keramik (Zirkonoxid, Al₂O₃), Glas und Piezokeramiken. Für jedes Material verwenden wir optimierte Laserparameter.

Was bedeutet Black Marking und warum ist es wichtig für Medizinprodukte?

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Black Marking bezeichnet ein Verfahren, bei dem Ultrakurzpuls-Laser eine tiefschwarze, korrosionsfreie Oberfläche auf Metallen erzeugen – durch Nano-Strukturierung, nicht durch Farbe. Die Markierung ist autoclavierbar (bis 134°C, Klasse B), chemikalienbeständig und bleibt auch unter Sterilisationsbedingungen dauerhaft lesbar. Das macht sie zur bevorzugten Methode für Medizinprodukte.

Was ist eine UDI-Kennzeichnung und sind Sie dafür zertifiziert?

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UDI (Unique Device Identification) ist eine eindeutige Gerätekennzeichnung, die die EU-Medizinprodukteverordnung (MDR 2017/745) für Medizinprodukte der Klassen I bis III vorschreibt. Wir sind nach DIN EN ISO 13485:2021 zertifiziert und markieren MDR-konforme DataMatrix-Codes, die von Hand- und Maschinenscannern zuverlässig gelesen werden. Alle Chargen werden vollständig dokumentiert und 15 Jahre archiviert.

Welchen Vorteil hat ein Ultrakurzpuls-Laser gegenüber einem Standard-Faserlaser?

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Ultrakurzpuls-Laser (Pikosekunden, Femtosekunden) arbeiten mit extrem kurzen Pulsdauern, sodass keine thermische Energie ins Material eindringt (Kalt-Ablation). Das Ergebnis: tiefschwarze, korrosionsfreie Markierungen ohne Hitzeeinflusszonen, Grat oder Verzug. Standard-Faserlaser erzeugen grau-braune, oxidationsanfällige Markierungen – für Medizintechnik und anspruchsvolle Industrieanwendungen nicht geeignet.

Welche Stückzahlen sind möglich?

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Wir bearbeiten Aufträge von 1 bis 100.000 Stück. Die durchschnittliche Bestellmenge liegt bei 3.000 bis 5.000 Teilen. Unsere Kapazität beträgt über 50.000 Teile pro Woche. Es gibt keine Mindestbestellmenge – auch Einzelteile und Prototypen werden mit gleicher Qualität bearbeitet.

Wie läuft eine Anfrage bei laserKRAFTwerk ab?

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Sie senden uns Ihre Bauteilzeichnung oder Musterteile. Wir prüfen die Markierbarkeit, klären technische Details und erstellen ein unverbindliches Angebot. Nach Auftragserteilung erhalten Sie vor der Serienfertigung einen Erstmuster-Report zur Freigabe. Die Serienlieferung erfolgt mit vollständiger Qualitätsdokumentation.

Wie werden Teile bei Ihnen positioniert und ausgerichtet?

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Für jedes Bauteil konstruieren wir individuelle Aufnahmevorrichtungen, die wir intern mit einem 3D-Drucker (Formlabs Form 3) fertigen. So ist die Wiederholgenauigkeit bei ±0,05 mm gesichert – auch über lange Serienläufe hinweg.

Welche Zertifizierungen haben Sie?

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laserKRAFTwerk GmbH ist nach DIN EN ISO 9001:2015 (allgemeines Qualitätsmanagement) und DIN EN ISO 13485:2021 (Qualitätsmanagement für Medizinprodukte) zertifiziert. Wir stellen Zertifikatskopien auf Anfrage zur Verfügung.

Wie lange werden Qualitätsdokumente archiviert?

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Alle Fertigungs- und Qualitätsdaten werden 15 Jahre lang archiviert – entsprechend den Anforderungen der EU-Medizinprodukteverordnung für die Lebensdauer von Implantaten und Medizinprodukten.

Wie hoch sind die Preise für Lasermarkierungen?

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Unsere Preise basieren auf der Maschinenlaufzeit und den Einrichtungskosten. Für neue Bauteile fällt einmalig eine Programmier- und Einrichtungspauschale an; Wiederholaufträge werden zu einem festen Stückkostenpreis abgerechnet. Aufgrund des hohen Equipmentaufwands (Ultrakurzpulslaser kosten 210.000 € und mehr) sind unsere Preise höher als bei Faserlaser-Anbietern – die Markierqualität ist es jedoch messbar auch.

Können Sie auch 3D-Bauteile markieren?

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Ja. Über CNC-gesteuerte Dreh- und Schwenkachsen sowie einen optischen Z-Achsen-Ausgleich markieren wir zylindrische und gekrümmte Oberflächen. Die CNC-Rundachse deckt Durchmesser von 1 bis 250 mm ab. Bauteilgrößen bis 600 × 400 × 500 mm und Gewichte bis 25 kg sind möglich.

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Wir antworten persönlich – in der Regel innerhalb von 24 Stunden.

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